Bei einem Empfang im Gastdozentenhaus Heinrich Hertz am Campus Süd überreichte die Vorsitzende der Stiftung, KIT-Ehrensenatorin Ingrid Schroff (Bildmitte), Urkunden an Fabian Buck aus Laupheim, Thomas Diestmann aus Titisee-Neustadt, Thilo Wolff von Gudenberg aus Würzburg, Jacob Hess aus Freiburg, Simon Rapp aus Ravensburg und Frau Jiayun Zhang aus Xi’an in der Provinz Shaanxi in China. Professor Jürgen Becker (CHEO) für das KIT-Präsidium und Professor Martin Gabi, Dekan der Fakultät für Maschinenbau am KIT, beglückwünschten die Stipendiaten und betonten die Bedeutung von Stiftungen für die Wissenschaft.
Die Stiftung fördert die besten Studierenden nach deren erstem Studienjahr. Ausschlaggebend bei ihrer Auswahl, so erklärt Professor Sigmar Wittig vom Vorstand der Stiftung, seien die Studienleistungen und das gesellschaftliche Engagement. Die Stipendiaten erhalten ein zweijähriges Stipendium bis zum Bachelor-Abschluss in Höhe von jeweils 4400 Euro. Zudem besteht für jeden Studenten und jede Studentin die Option einer über die zwei Jahre hinaus gehenden Förderung im Master-Studium.
„Als Unternehmer fühle ich mich verpflichtet, der Gesellschaft, die mir die Chance zum unternehmerischen Erfolg gegeben hat, zu danken.“ Mit diesen Worten ihres Vaters umschrieb Suanne Schroff, Mitglied des Vorstandes, die Ziele der Stiftung, die der 1999 verstorbene Unternehmer Gunther Schroff und seine Frau Ingrid 1984 ins Leben riefen. Auch an der Erweiterung des Gastdozentenhauses, der Förderung des Wohnheimbaus, der Stiftungsprofessur für Informationsdienste und elektronische Märkte sowie dem deutsch-amerikanischen Studierendenaustausch zeigt sich das Engagement der Gründer. Mit den Hochbegabten-Stipendien fördert die Stiftung gezielt und über einen langen Zeitraum den Ingenieurnachwuchs: „Das ist wichtig“, so Sigmar Wittig, „gerade in einer Zeit, in der Ingenieurinnen und Ingenieure händeringend gesucht werden“.